Ein nachhaltiges Wochenende in Arenal

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Ein Teil unseres Teams wurde am vergangenen Wochenende, von unserer langjährigen Partneragentur „Eco Terra Costa Rica“, zu einer „Fam-Trip Erlebnistour“ nach Arenal eingeladen. Auf diesem Ausflug hatten wir die Gelegenheit verschiedene Touren und Hotels, in dieser wunderschönen Region des Landes, kennenzulernen.

Teil 1: La Tigra Rain Forest Lodge

Die Sonne strahlte an diesem Freitagmorgen am Himmel von San José, als wir von unseren Begleitern Grethel und Deina vor dem Nationalmuseum empfangen wurden. Wir stiegen in den Kleinbus und ließen den Trubel von San José hinter uns, gespannt darauf was uns in den nächsten zwei Tagen erwarten würde.

Ungefähr drei Stunden später bogen wir kurz vor der Kleinstadt La Fortuna auf eine holprige Schotterstraße ein und überwanden die letzten Kilometer der Strecke zur La Tigra Rainforest Lodge, unserem Domizil für die erste Nacht. Dort wurden wir von Adolfo, seit der Eröffnung im Jahr 2014 Chef der Anlage, auf seine costaricanisch herzlichen Art wilkommen geheißen und zu einer überdachten Holzveranda geführt. Von dort aus bot sich uns ein einmaliges Panorama über die weite Ebene des Arenal Nationalparks.

Dieser Anblick muss damals dem Drehbuchautor von Jurassic Park seine entscheidende Eingebung für den Blockbuster gegeben haben, denn es fällt leicht sich vorzustellen, wie anstelle des Condors vor Millionen von Jahren wahrscheinlich imposante Flugsaurier ihre weiten Kreise über den Regenwäldern zogen.

Vor dieser beeindruckenden Szenerie erläuterte uns Adolfo, dass beim Betrieb der Lodge nachhaltigem Arbeiten ein großer Stellenwert eingeräumt wird. Deshalb hat sich La Tigra dazu entschieden ein Baumpatenschaftsprojekt ins Leben zu rufen und so ein Gelände nahe der Lodge neu aufzuforsten. Das Projekt ist Teil einer erfreulichen nationalen Entwicklung. Noch in den 1980er Jahren waren 75 Prozent des nationalen Waldbestandes abgeholzt. Die Regierung konnte aber mit  strengeren Regularien gegensteuern und in den 90ern die Kehrtwende einleiten.

Nach der gelungenen Begrüßung brachten wir unser Gepäck in die Hütten, welche inmitten des Regenwaldes standen, spartanisch eingerichtet waren und dadurch perfekt in das Konzept der Anlage passten. Der Schlafbereich wurde nur durch Gardinen vom Balkon getrennt, die Seitenwände bestanden aus dicken grünen Zeltplanen und über den Doppelstockbetten waren Moskitonetze angebracht, unter denen Nachts, sicher vor tropischen Blutsaugern, der Natur gelauscht werden konnte.

Anschließend folgte der erste kulinarische Höhepunkt der Reise: frische, selbst panierte und über einem Holzofen gebackene Yuca, in Deutschland auch als Maniok bekannt. Die Wurzelknollen werden meistens wie Salzkartoffeln zubereitet, sind ein ausgezeichneter Stärkelieferant und zusammen mit einem Tomatensalat eine leckere kleine Mahlzeit für zwischendurch. Bereits die Ureinwohnern Lateinamerikas wussten die Yuca zu schätzen, lange bevor die Kartoffel zusammen mit der Kolonialisierung das Land erreichte.

Mit Einbruch der Dämmerung erwachte der Urwald, dessen Geräuschkulisse sich tagsüber nicht großartig von der eines deutschen Mischwalds unterscheidet, zum Leben und die Rufe seiner Bewohner erfüllten die Nacht.

Für uns war es nun an der Zeit zum letzten Programmpunkt des Tages aufzubrechen. Dieser bestand aus einer geführten Nachtwanderung, mit dem Schwerpunkt auf den zahlreichen in Costa Rica lebenden Fröschen und anschließendem Abendessen. Dazu brachte uns der Bus zum Grundstück einer Familie, welche eine halbe Stunde von der Lodge entfernt lebt und ihren weitläufigen Garten regelmäßig, zusammen mit einem kleinen Souvenirshop, als Ausgangspunkt für die Touren von Eco Terra zur Verfügung stellt.

Kurz nach Beginn des Rundgangs konnten wir auch schon den auf jedem Werbeprospekt für Costa Rica abgebildeten Rotaugenlaubfrosch, sowie einige andere Arten entdecken. Beeindruckend waren auch das Erscheinungsbild der auf einem Ast krabbelnden „24 Stunden Ameise“,  im englischen Sprachraum „Bullet Ant“ genannt, da ein Biss von Ihr dem Schmerz einer Schussverletzung gleich kommt und offiziell als der schmerzhafteste der Welt eingestuft wird. In der Kultur des brasilianischen Stamms der Sateré-Mawe sind sie Teil einer Mutprobe, bei welcher sich ein junger anstrebende Stammeshäuptling seinen Respekt verdienen kann, indem er einen mit „Bullet Ants“ besetzten Handschuh eine halbe Stunde lang an am Körper trägt. Die Akteure tragen von diesem Ritual jedoch keine langfristigen Folgen davon, da das Gift der Ameise keine Gewebeschäden verursacht.

Nach neunzig sehr interessanten Minuten mit unserem Guide, ohne dessen gut geschultes Auge wir vermutlich nicht ein einziges der gut getarnten Tiere entdeckt hätten, kehrten wir zum Anwesen zurück um beim gemeinsamen Abendessen den ersten Tag ausklingen zu lassen.

Der zweite Teil folgt in Kürze hier im Newsletter.

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