Drake Bay erleben und Schnorcheln an der Isla del Caño Geschrieben von Yannik Rehling

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Mein Name ist Yannik, ich bin 25 Jahre alt, studiere Internationales Tourismus Management und mache zur Zeit ein 5-monatiges Praktikum bei CRS Tours hier in Costa Rica. Nach gut zwei Monaten meines Praktikums habe ich die fantastische Möglichkeit bekommen für die Agentur eine Hotel Inspektion in Drake Bay zu machen und möchte euch hier von meinen Erfahrungen erzählen.

Wir machen oft Inspektionen der Hotels die wir unseren Kunden anbieten um sicher zu gehen, dass der Service etc. so ist wie erwartet. Diese Inspektionen sind sehr wichtig, um unseren Kunden die besten Hotels und Touren anbieten zu können.

Nun bekam ich die Möglichkeit eine dieser Inspektionen selber zu machen und durfte dazu noch nach Drake Bay, Teil der Osa Halbinsel an der Südpazifikküste von Costa Rica die zum Großteil nur per Boot erreichbar ist und nur so strotzt von Tierleben und unberührter Natur. Drake Bay ist das Zuhause vom Corcovado Nationalpark und der perfekte Ort um die Isla del Caño zu besuchen, beides Orte die sehr hoch auf meiner „to-see-list“ in Costa Rica standen. Es war eine wahnsinnig tolle Erfahrung und ich bin sehr dankbar als Praktikant solch eine Gelegenheit bekommen zu haben.

Aufgrund der langen Entfernung von San Jose, wo unser Büro ist, bis nach Drake Bay, habe ich zwei Tage frei bekommen und habe mich Donnerstag morgen schon auf den Weg gemacht. Wie schon vorher beschrieben, ist Drake Bay hauptsächlich nur per Boot erreichbar, weswegen ich zuerst den Bus von San Jose nach Sierpe genommen habe. Sierpe ist ein kleiner Ort gefühlt mitten im Nirgendwo, von wo aus die meisten Boote nach Drake Bay fahren. Es gibt hier 3 Restaurants am Fluss von denen die Boote ablegen sowie einige kleine Cabinas, eine winzige Polizeistation und einen kleine Tante Emma Laden. Die Busfahrt nach Sierpe hatte zwar viele schöne Ausblicke, hat allerdings über 6 Stunden gedauert und ich war ziemlich müde als ich endlich angekommen war.

Da das letzte Boot nach Drake Bay schon abgefahren war an diesem Tag, buchte ich mich in eine der kleinen Cabinas ein um die Nacht in Sierpe zu verbringen und am nächsten Morgen das Boot zu meinem Hotel zu nehmen. Ich ging noch zu einem der Restaurants direkt am Wasser, bestellte mir etwas zu Essen und genoß den Ausblick auf den Fluss und freute mich auf die folgenden Tage in Drake Bay.

Am nächsten morgen ging ich um 10:00 zu dem Restaurant wo ich am Abend vorher schon gegessen hatte und bestellte mir einen Fruchtsalat zum Frühstück während ich auf mein Boot wartete. Das Boot was ankam, war relativ groß und hatte Platz für ca. 20 Personen plus Gepäck. Dieses Boot hatte zwei riesige Außenbordmotoren die der Kapitän voll ausnutzte. Alle Passagiere bekamen Schwimmwesten und dann ging es los über die Flüsse rund um Sierpe Richtung Drake Bay. Unser erfahrener Kapitän steuerte das Boot wahnsinnig schnell aber trotzdem sicher durch die Flüsse und weichte erfolgreich dem Treibholz und anderen Booten auf dem Wasser aus.

Die Fahrt auf den Flüssen war sehr ruhig und war eine tolle Erfahrung auch wenn das Wetter leider sehr bewölkt war und es teilweise geregnet hat. Die Boote sind aber überdacht also wurde man nicht nass. Nach ca. 45 Minuten erreichten wir den Übergang zwischen Fluss und Meer und mussten mit dem Boot einige doch relativ große Wellen überwinden. Mir persönlich machte das nichts aus, jedoch kann ich mir vorstellen, dass manch anderer etwas seekrank werden kann auf diesem Teil der Fahrt. Nachdem man nun auf dem Meer war sind es nur noch etwa 15 Minuten bis wir Drake Bay erreichten. Die Bucht ist voll von kleinen Fischerbooten sowie Ausflugsbooten es, gibt jedoch nirgendwo einen Steg wo die Boote anlegen können. Stattdessen fahren die Boote rückwärts so nah an den Strand wie möglich, ziehen die Außenbordmotoren hoch und docken so am Strand an. Dann wird das Gepäck der Passagiere per Menschenkette von den Mitarbeitern auf dem Boot und Hotelangestellten trocken an den Strand gebracht und man springt selber vom Boot und geht die letzten paar Meter durchs Wasser. Daher rate ich entweder wasserfeste Schuhe oder Sandalen anzuziehen oder einfach barfuß vom Boot zu steigen. Die Mitarbeiter sind alle sehr hilfreich beim aussteigen, jedoch schwankt das Boot trotzdem zwischen den Wellen und man wird etwas nass. Ich finde es war eine tolle Erfahrung und etwas, was man nicht alle Tage erlebt.

Insgesamt hat die Fahrt ungefähr eine Stunde gedauert und dann war ich an meinem Hotel, dem Pirate Cove angekommen. Ein tolles Hotel mit nur wenigen Zimmern und Bungalows was sich sehr gemütlich angefühlt hat. Die anderen Reisenden und ich wurden am Strand von den Mitarbeitern empfangen und zum Hoteleingang geführt. Es ist nur ein kurzer Spaziergang entlang des Strands und das Gepäck wird von einem urigen alten Toyota Landcruiser vom Strand zum Hotel gebracht. Um zu der Rezeption zu gelangen ging es eine Holztreppe hoch und wir wurden mit einem Erfrischenden Fruchtsaft empfangen und haben eingecheckt und unsere Zimmerschlüssel bekommen

Da ich aufgrund der Inspektion hier war, wurde ich von einem der Besitzer des Hotels empfangen und habe eine Tour des kompletten Hotels bekommen. Nach der Tour war es schon Zeit für Mittagessen und ich habe ein super leckeres typisch Costa Ricanisches Gericht bekommen und mit dem Hotelbesitzer zu Mittag gegessen und über die Gegend und das Hotel gesprochen. Nach dem Mittagessen habe ich eine kurze Mittagspause in meinem Zimmer gemacht. Ich war im besten Zimmer des Hotels untergebracht und hatte eine wahnsinnige Aussicht auf die Bucht und den Strand und hatte sogar eine Hängematte auf meinem Balkon von der ich den Aublick genossen habe.Etwas später ging ich zu dem Gemeinschafts- und Essenraum um einen Kaffee zu trinken und kam dort ins Gespräch mit einem anderen Deustchen Reisenden. Wir entschieden zusammen noch ein wenig die Gegend zu erkunden und liefen entlang des Strandes bis es zu dunkel wurde und wir umkehren mussten. Ich schätze wir liefen ca. 5 km hin und zurück und haben in dieser Zeit nicht einen anderen Menschen gesehen, stattdessen aber mehrere Toukane und viele andere Tiere. Drake Bay ist wirklich ein magischer Ort, und so von der Natur umgeben zu sein war eine tolle Erfahrung. Nach dem langen Spaziergang entspannte ich noch kurz im Pool des Hotels bevor es Zeit zum Abendessen wurde, während dem ich durch Zufall noch andere Deutsche Touristen kennenlernte und mit diesen ins Gespräch kam über Costa Rica. Da alle am nächsten morgen früh aufstehen mussten, gingen wir relativ früh ins Bett und ich habe geschlafen wie ein Stein.

Am nächsten morgen bin ich schon gegen 6 Uhr aufgestanden, da es um 7 Uhr losging zur Isla del Caño um dort Schnorcheln zu gehen. Die Isla del Caño ist eine kleine unbewohnte Insel ca. 18 km von Drake Bay entfernt die nur so von Tierwelt und unberührter Natur strotzt. Die Anzahl von Besuchern pro Tag ist begrenzt um die Insel zu schützen und alle Besucher müssen vorher angemeldet werden. Der Ausflug begann damit, die passenden Schwimmflossen anzuprobieren und unsere Guides kennenzulernen. Dann ging es aufs Boot und wir fuhren ca 45 Minuten zu der Insel. Hier haben wir unsere Schnorchelausrüstung bekommen und wurden von den Guides eingewiesen und dann ging es ab ins Wasser! Es war das erste Mal, dass ich Schnorcheln war und ich war erst ein bisschen skeptisch ob es mir gefallen würde, aber nach dem Sprung vom Boot ins Wasser war ich sofort überzeugt wie toll Schnorcheln ist. Mit den Flossen zu schwimmen und mit der Schnorchelmaske zu atmen war erst etwas komisch, aber ich habe mich schnell daran gewöhnt und einfach die Aussicht genossen und bewundert. Rund um die Isla del Caño gibt es viele Korallenriffe und Unmengen an bunten Fischen die ich vorher noch nie in meinem Leben gesehen habe. Innerhalb der ersten 10 Minuten haben wir einen Hai und eine riesige Schildkröte gesehen. Es war eine unglaubliche Erfahrung. Wir haben insgesamt zwei Tauchgänge gemacht, jeweils ca. 45 Minuten und dazwischen eine Pause am Strand der Insel gemacht. Die Guides waren mit uns im Wasser und haben viel erkärt und gezeigt wo es etwas zu sehen gab. In den Pausen gab es frische Ananas und Wassermelone sowie Erklärungen zu den Fischen die wir im Wasser gesehen haben. Es war eine unglaubliche Zeit und etwas, was ich unbedingt wiederholen muss! Nach dem zweiten Tauchgang fuhren wir zurück zum Hotel wo ich den Rest des Tages abwechselnd im Pool und der Hängematte verbrachte und über über die Erlebnissen vom Schnorcheln reflektierte. Abends gab es wieder super leckeres Abendessen und danach bin ich relativ früh ins Bett gegangen.

Am nächsten morgen war es dann leider Zeit wieder abzureisen und ich bin mit dem Boot zurück nach Sierpe gefahren. Von hier aus habe ich den Bus zurück nach San Jose genommen und war nach langer Fahrt am frühen Abend wieder zuhause. Es war ein fantastisches Wochenende und eine einmalige Gelegenheit die ich mir als Praktikant nicht hätte erträumen können.

Geschrieben von Yannik Rehling

 

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