Die 5 aktivsten Vulkane in Costa Rica

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Costa Rica ist Teil des pazifischen Feuerrings, weshalb die Geografie des Landes gleich von vier verschiedenen tektonischen Platten geprägt wird. Im Norden ist es die Karibische Platte und von Süden her bewegen die Cocos-, die Pazifische-, und die Nazcaplatte den Erdmantel.

Durch die Kraft der Platten entstand die zentrale Gebirgskette, welche buchstäblich das Rückgrat des Landes bildet. Es ist nicht verwunderlich, dass in dieser Region der Erde Vulkane und heiße Quellen das Landschaftsbild auszeichnen, so wie es auch beispielsweise in Chile oder Neuseeland der Fall ist.

Deshalb möchte ich die folgenden Zeilen den fünf größten Vulkanen des Landes widmen.

  1. Volcán Irazú

Es ist schon etwas beängstigend, dass der höchste und zugleich unberechenbarste Vulkan des Landes nur wenige Kilometer östlich der dicht besiedelten Regionen Cartago und San José zum Himmel emporragt. Er ist genau 3432 Meter hoch und bildet das Zentrum eines 2300 Hektar großen Nationalparks. Dieser wurde 1955 eröffnet und ist somit der Älteste.

Der einfach zugängliche Hauptkrater hat einen Durchmesser von einem Kilometer und erinnert stark an eine Mondlandschaft. Am Boden des 300 Meter tiefen Kraters schillert ein Schwefelsee in teilweise minütlich wechselnden Farben.

Von San José ist der Irazú sehr leicht zu erreichen. Folgen Sie einfach der Panamericana bis nach Cartago und dann der Serpentine hinauf den Vulkan. Oben befinden sich ein großer Parkplatz und ein kleines Café. Mit etwas Glück begrüßt Sie der Vulkan mit einem donnernden Grollen.

Wetterfeste Kleidung ist empfehlenswert, da es aufgrund der Höhe immer etwas frisch ist.

Der Eintritt in den Nationalpark kostet 10 Dollar für Touristen, welche sich aber auf jeden Fall Lohnen.

  1. Volcán Poás

Der Vulkan Poas ist ebenfalls gut erreichbar und der Krater nur wenige Minuten zu Fuß vom Parkplatz entfernt. Er erhebt sich auf 2700 Meter über dem Meeresspiegel und hat einen vergleichsweise großen Kratersee mit 1300 Metern im Durchmesser.
Nicht weit vom Krater befindet sich der Parkeingang in den Nebelwald, welcher zu einem Spaziergang einlädt.

  1. Volcán Rincón de la Vieja

Der Vulkan misst 1916 Meter und steht im gleichnamigen Nationalpark. Er ist der Größte in Guancaste, der nordwestlichen Provinz von Costa Rica. Etwa vier Stunden dauert die Fahrt über die Panamericana von San José zum Rincon de la Vieja.
Die Anfahrt lohnt sich, denn neben dem Blick auf den Krater warten auch bis zu 45 Grad heiße Quellen sowie Wasserfälle und Süßwasserlagunen inmitten des Regenwaldes.

Der Name „Rincon de la Vieja“ bedeutet übersetzt: „Die Ecke der alten Frau“. Laut der Sage floh die Tochter des Häuptlings vor ihrem Vater, da sie eine Liebesbeziehung mit dem Häuptling eines verfeindeten Stammes führte. Der Vater warf den Liebhaber in den Krater. In ihrer Trauer warf die Tochter den gemeinsamen Sohn, welchen sie mit dem verfeindeten Häuptling hatte, ebenfalls in den Krater um die beiden zu vereinen. Sie selbst erlernte die Künste einer Kräuterhexe und war seither bekannt dafür, Leuten bei schweren Krankheiten helfen zu können. Die Leidenden sagten dann: „Ich gehe in die Ecke zur alten Frau“, wodurch der Ort seinen Namen bekam. Noch heute werden den heißen Quellen heilende Kräfte für jegliches Leiden nachgesagt.

  1. Volcán Arenal

Mit 1670 Metern gehört der Arenal zu den kleineren in Costa Rica. Dafür beeindruckt der durch seine perfekte Kegelform. Er war in den vergangenen Jahrzehnten regelmäßig aktiv. 2010 gab es die letzten stärkeren Eruptionen, seitdem fließt keine Lava mehr die Flanken hinunter. Seine beeindruckende Gestalt zieht jährliche Tausende Touristen an.

Der Nationalpark Arenal bietet viele Möglichkeiten den Urlaub zu genießen. Beispielsweise bei einem Spaziergang über Hängebrücken im Regenwald, während einer Canopytour oder in den heißen Quellen von Tabacon.

  1. Volcán Turrialba

Der Stratovulkan Turrialba ist der mit 3340 Metern etwas kleinere Nachbar des Irazú und der östlichste Vulkan der Cordillere. Er ist ebenfalls sehr Aktiv und hatte seinen letzten Ausbruch im Jahr 2016. Im Gegensatz zum Irazú ist der Krater nur durch einen schweren, sechsstündigen, Aufstieg möglich, wobei es an manchen Tagen zu gefährlich sein kann, einmal oben angekommen auch runter zum Krater gehen zu dürfen. Deshalb haben selbst die meisten Ticos den Vulkan noch nie aus der Nähe gesehen.

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Wenn Sie möchten kann ich verschiedene Touren zu den einzelnen Vulkanen in Ihren Reiseplan einbinden. Geben Sie uns einfach Bescheid und ich helfe Ihnen gerne dabei.

Geschrieben von Piet Kroll. CRS Tours 2018

 

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