Costa Rica

Die Republik Costa Rica (“reiche Küste”) liegt im Herzen von Mittelamerika, als schmaler Streifen zwischen der Karibik und dem Pazifik. Es grenzt im Nordwesten an Nicaragua und im Südosten an Panama. Costa Rica – etwas kleiner als Belgien und die Niederlande – hat seinen Namen von Christoph Kolumbus, der im Jahre 1502 hier ankam, bekommen. Zwei Drittel der mehr als 4 Millionen Einwohner, die als Ticos bezeichnet werden, leben in oder rund um die Hauptstadt San José im Zentraltal.

 

 

Land des ewigen Frühlings
Oft trägt Costa Rica den Spitznamen “das Land des ewigen Frühlings”. Und das ist nicht übertrieben, denn Costa Rica ist mit einem wunderschönen subtropischen Klima gesegnet und verfügt über einen enormen biologischen Reichtum. Mit 200 Säugetierarten, 350 Reptilien und Amphibien, 850 Vogelarten, 10.000 Pflanzen und 40.000 Insekten ist das kleine Land ein Paradies für Naturliebhaber. Zwischen den einladenden tropischen Stränden der Ost-und Westküste finden Sie eine Welt voller Möglichkeiten: Sie können Lava speiende Vulkane und exotische Tiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachten und durch die riesigen Regen- und Nebelwälder wandern. Die Bevölkerung und Regierung bemühen sich sehr, diese seltene Artenvielfalt zu schützen. Daher bestehen etwa dreißig Prozent des Landes aus Nationalparks und Naturschutzgebieten.

 

 

Politisch stabil und sehr progressiv
Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern Mittelamerikas hat Costa Rica eine langjährige demokratische Tradition. Im Jahr 1949 hat Präsident José Figueres Ferrer die Armee abgeschafft, sodass Costa Rica heute eines der wenigen Länder der Welt ohne Armee ist. Costa Rica ist das wohlhabendste Land in Mittelamerika, wozu Erträge aus der Landwirtschaft und dem Tourismus beigetragen haben. Darüber hinaus investiert die Regierung viel Geld in Bildung und in das Gesundheitswesen.